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Golubowka (Kirowsk) (Donezkbecken / Donbass) südl. Woroschilowgrad

Einige Zweiglager der Uprawlenije 144 (Charkow):

144/2 Mai 1944 - ? 2000
144/5 Mai 1944 - Mai 1950 2000
144/12 Juni 1944 - Mai 1948 2000
144/13
144/26 Nov. 1944 - Sept. 1949 1500

Lager 144a/5,

Kgf-Lazarett 6009

1948 wurde die 1 (Am Anfang der Zahl) bei allen Kgf.-Hospitälern mit einer 8 ausgetauscht (beispielsweise 1691 zu 8691). Einige der Kgf.-Hospitäler im Donbass-Gebiet hatten ausnahmsweise Nummern, die mit einer 6 anfingen, wie vielfach die Nummerierung der ORB's. (z.B. 6009 Golubowka, 6027 Gorlowka usw.)

Etwa zwei Kilometer nordwestlich des dortigen Hospitals 6009 befand sich ein Kriegsgefangenenfriedhof. In den Jahren 1944/ 1945 starben 30 bis 40 Kriegsgefangene und wurden in Massengräbern beigesetzt. Später wurde jedes Einzelgrab durch ein Holzkreuz gekennzeichnet, auf dem sich eine Nummer befand. Jede dieser Nummern setzte sich aus zwei Zahlen zusammen. Die erste Zahl nannte die „Blocknummer", die zweite gab an, um das wievielte Grab es sich innerhalb dieses Blocks handelte. So war z. B. 5/23 das 23. Grab im Block 5 dieses Friedhofs. Die Lagerverwaltung besaß eine numerische Liste über die Gräber mit Angabe der Toten. Heimkehrer wollen festgestellt haben, daß bei ihrer Entlassung die Blocknummer 50 an der Reihe war. Etwa 1250 Kriegsgefangene seien damals dort in Einzelgräbern der geschilderten Art beerdigt gewesen.

Insgesamt geht man für das Hospital 6009 von 2500 verstorbenen Kgf aus.

Betriebszeit des Hospitals war an diesem Standort von Mai 1945 bis 1949. Laut Findbuch gibt es für diese Zeit auf dem zugeordneten Friedhof 1405 Grablagen, davon 1098 von Personen deutscher Nationalität. Das Lazarett wurde in die Bergwerkssiedlung Nr. 4/2BIS verlegt und arbeitete dort von 1949 bis 1950. Für diesen Standort gibt es lt. Findbuch einen Bestattungsort mit 13 Grblagen (davon11 Personen deutscher Nationalität).